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Welt & Zeugs

Wie war es denn nun? – mein Jahr 2018

Das Jahr 2018 – da hat jeder seine eigenen Höhepunkte und seine eigenen Tiefpunkte erlebt. Wir hatten einen Jahrhundertsommer mit starken Dürren, eine Fußball-WM (lass uns dabei nicht über das Abschneiden von Deutschland reden), oftmals schwierige politische Lagen und und und … Jetzt am Ende des Jahres werden wir meistens besonders sentimental und  blicken zurück auf das fast vergangene Jahr. Das haben auch unsere Autor*innen gemacht. Wie ihr Jahr 2018 war, das erfahrt ihr hier:

„Also mein Jahr war ziemlich intensiv“

Wie war mein Jahr 2018? … verändernd würde ich sagen. Ich hätte am Anfang dieses Jahres nicht gedacht, dass ich meine Berufsvorstellungen gänzlich umschmeißen und am Ende des Jahres etwas ganz anderes studieren werde – nicht mehr in Tübingen, sondern wahrscheinlich (wenn alles funktioniert) in Stuttgart. Im Nachhinein bin ich erleichtert, dass ich diesen Schritt nun wage, weil ich das Gefühl habe mehr Freiheit zu bekommen, aber während ich mich abmühte eine Entscheidung zu treffen, war ich oftmals ziemlich von Selbstzweifeln geprägt. So ist mein Jahr 2018, ein Jahr, indem ich über mich selbst hinausgewachsen bin, indem ich meinen bekannten Pfad verlassen habe und wage etwas Neues zu tun. Mein Jahr war ein intensives Jahr, indem ich mich mit mir selbst und meine Vorstellungen auseinandergesetzt habe. Jetzt am Jahresende bin ich sehr froh, dass sich dieses Jahr so entwickelt hat, denn am Ende habe ich viel über mich gelernt und bin innerlich weitergewachsen (wobei ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr alles umschmeißen werden.)
Saskia

„Umso älter man wird, umso schneller vergehen die Jahre.“

Dieser typische Satz von Erwachsenen habe ich früher immer mit einem ungläubigen Kopfschütteln abgetan. Und plötzlich ist es soweit: Das Jahr 2018 belehrt mich eines Besseren und zeigt mir, dass die Zeit tatsächlicher von Woche zu Woche schneller rennt. Unzählige Male in diesem Jahr habe ich in den Kalender geschaut, gemerkt welches Datum heute schon wieder ist und gedacht: „Wow, ist das wirklich schon ein Jahr her?“. Diese kleinen Augenblicke zeigten mir sehr eindrücklich, dass die Zeitspanne eines Jahres zumindest gefühlsmäßig immer kürzer wird. Das muss daran liegen, dass so viel zwischendurch passiert: Unsere Leben werden immer komplexer und drehen sich nicht mehr nur um einzelne Schulfächer und ein paar Schulfreunde, mit denen man sowieso jeden Tag Kontakt hat. Im Gegenteil, mein Jahr 2018 war voll von Ereignissen und vielfältigen Emotionen! Meinen Studienabschluss zu meistern, war in der ersten Jahreshälfte eine riesige Herausforderung und ab Mitte des Jahres ein toller Triumpf, als ich meine Bachelorarbeit endlich in der Hand halten konnte. Gleichzeitig musste ich eine Antwort auf die Frage „Was nun?“ finden, mich in ein neues Umfeld einarbeiten, alte Zelte abbrechen und in einer neuen Stadt wiederaufbauen. Ich habe neue Orte kennen und lieben gelernt, Enttäuschungen durchgemacht, Freudenschreie losgelassen, schmerzlich gemerkt, wie vergänglich Freundschaften sein können und gleichzeitig auch neue wundervolle Menschen kennengelernt. Ich habe erfahren, wie eng der Tod und neues Leben beieinander liegen können. Nicht nur deshalb bin ich froh, dass ich wieder ein Jahr älter werden durfte und weiter meine eigenen Lebenserfahrungen zusammen sammeln kann. Mal schauen, was uns 2019 alles bringt – ich bin schon gespannt, wie oft ich wieder denken werde, wie schnell schon ein Jahr vergangen ist.
Kathi

„2018: Die Ruhe vor dem Sturm?“

Wenn ich an das vergangene Jahr 2018 zurückdenke, gibt es einige Momente, an die ich mich gerne erinnere. Dabei kommt es mir ausnahmsweise mal nicht so vor, als wären die Monate an mir vorbeigeflogen. Es heißt ja, dass je älter man wird die Jahre immer kürzer zu werden scheinen, aber dieses Jahr hatte ich oftmals einfach keine Zeit, um mir darüber Gedanken zu machen. Besonders der Sommer und die Herbstmonate waren ziemlich stressig – das ist mir definitiv im Gedächtnis geblieben! Nicht zu vergessen, dass Deutschland und viele andere Länder monatelang auf dem Trockenen lagen. Aber es gab auch schöne Momente: das Wochenende bei meiner besten Freundin am Bodensee, ein Wiedersehen mit Freunden, die sehr weit weg wohnt, einen Freund besuchen, bevor er für ein halbes Jahr in Seoul studiert, die neuste Staffel meiner Lieblingsserie und die Entdeckung einer neuen! Ich bin so froh, dass Freundschaften ein weiteres Jahr überstanden haben, auch wenn man nur über Facebook und Whatsapp in Kontakt bleibt. 2018 war für mich außerdem das Jahr der Prokrastination, aber auch das letzte Jahr, in dem ich die meisten meiner Kommilitonen regelmäßig zu Gesicht bekommen habe. Ab nächstem Semester werden sich unsere Wege erstmal trennen und was danach kommt… Das kann ich noch nicht genau sagen. Ich habe große Pläne für nächstes Jahr und ich denke, 2018 war der zwar stressige, aber doch sehr ruhige Vorbote für ein abwechslungsreiches 2019. Ich werde (hoffentlich) die ersten richtigen Arbeitserfahrungen in dem Gebiet sammeln, das ich seit knapp drei Jahren studiere; ich möchte gerne Freunde besuchen, und eventuell auch übers Meer in die USA reisen, um eine Freundin wiederzusehen; und ich möchte mich für mein Auslandssemester bewerben, das hoffentlich nach Seoul geht… Es gibt so viel worauf ich mich freue, dennoch bin ich mit 2018 zufrieden. Auf ein Neues!
Laura

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