Doodad
Kultur & Zeugs

Wer braucht schon ein Rezept für Rührei?

Normalerweise sind wir ja alle Spitzenköche. Aber manchmal haben wir einfach keine Lust auf Schoko-Mandarinen-Soufflé oder Kaninchenrückenfilet an Waldpilzen und Koriander-Knoblauch-Gnocchi. Aber auch das peinlich einfache „Kochen“ für Minimalisten will gelernt sein.

Rezept 1: Rührei

Was Du dafür brauchst:

4 Eier

1 Prise Salz

Etwas Pfeffer (am besten frisch gemahlen)

Öl

1 Teelöffel Butter, geschmolzen

Und so wird’s gemacht:

„Ich weiß doch, wie man Rührei macht“, denkst Du jetzt vielleicht – oder auch nicht, denn schließlich liest Du diesen Artikel. Rühreier mögen zwar peinlich leicht sein, aber sie können auch so manche peinliche Situation entschärfen – ein leckerer Snack am Morgen vertreibt mit Sicherheit auch Deinem One-Night-Stand Kummer und Sorgen!. Also ab in die Küche und mach‘ Dich ran an deine Pfanne.

  1. Fette zunächst die komplette Bratfläche mit etwas Öl ein. Da es jetzt heiß wird, solltest Du an den Schutz denken (das heißt in diesem Fall ein hitzebeständiges Öl wählen, wie zum Beispiel Erdnussöl oder Sonnenblumenöl).
  2. Erhitze die Pfanne stark und lass all Deine Wut beim Zerschmettern und Schlagen der Eier raus. Stell Dir vor es sind die Eier von Deinem Exfreund oder Deiner Exfreundin, oder allen anderen.
  3. Jetzt geht es ans Würzen. Salz und Pfeffer sind natürlich die Klassiker, falls Du es ein wenig ausgefallener magst (oder aber jemanden vergiften willst) ist jetzt der Zeitpunkt, Deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Wir empfehlen Schnittlauch, Paprikapulver oder Muskat. Ein Tipp ist auch: Koriander!(zum Vergiften empfehlen wir: Lass es!)
  4. Was ist ein minimalistisch einfaches Zaubermittel, mit dem alles viel besser schmeckt? Genau, Fett! Gib die geschmolzene Butter zu der Eimischung und rühr nochmal kräftig durch.
  5. Endlich ist es soweit: Gib‘ Dein Rührei in die Pfanne und mach‘ … was man mit Rührei eben macht. Du schaffst das schon! Und guten Appetit!

Rezept 2: Spaghetti aglio olio

Was Du dafür brauchst:

250 g Spaghetti

Salz

2 Knoblauchzehen

3 El Olivenöl

Gaaanz viel Parmesan

Und so wird’s gemacht:

Die italienische Küche hat aufwändige und kalorienreiche Meisterwerke wie Lasagne oder Tiramisu hervorgebracht. Doch es gibt auch Gerichte die auf unser Motto „Peinlich einfach“ passen. Und genauso lecker sind Spaghetti aglio oglio allemal.

  1. So peinlich berührt und steif wie sie jetzt sind, können wir die Spaghetti nicht essen. Lass‘ sie im heißen Salzwasser baden und sie werden sich schon entspannen.
  2. Schäl‘ die Knoblauchzehen und schneide sie in dünne Scheibchen. Nebenbei kannst Du das Öl in der Pfanne schon mal langsam heiß werden lassen.
  3. Brate die Knoblauchscheibchen sanft im Olivenöl an. Jetzt könntest Du auch noch kleingeschnittene Peperoncini oder Chilischoten dazugeben falls Du es scharf magst und aus Deinem Essen Spaghetti aglio, olio e peperoncino machen willst. Das ist dann aber schon nicht mehr peinlich einfach. Eher so mittelpeinlich.
  4. Abgegossene Spaghetti dazu, Parmesan drauf und fettig! …Äh fertig. Und auch sehr lecker!

Rezept 3: Pfannkuchen mit Nuss-Nugat-Creme

Was Du dafür brauchst:

4 Eier

400 ml Milch

200 g Mehl

1 Prise Salz

Öl

etwas Backpulver

etwas Mineralwasser (sprudelig!)

Nuss-Nugat-Creme (viel davon!)

Und so wird’s gemacht:

Pfannkuchen oder Eierkuchen? Diese Frage spaltet die Nation buchstäblich. Aber egal wie Du sie nennst, mit Nuss-Nugat-Creme schmecken sie einfach am Besten.

  1. Hier darfst Du wieder Eier kaputt machen und sie kräftig mit der Milch verrühren. Echte Minimalisten benutzen dafür natürlich ein Rührgerät aber ein Schneebesen geht auch. In vielen veganen Pfannkuchenrezepten werden übrigens Sojamehl und -milch verwendet um Milch und Eier zu ersetzen.
  2. Als nächstes gib‘ Mehl, Salz und Backpulver hinzu und schmeiß‘ das Rührgerät nochmal an. Wichtig ist dabei, dass der Teig schön glatt wird und keine Mehlklümpchen mehr darin schwimmen.
  3. Für den Extra-Fluff gib‘ jetzt einen Schuss sprudelndes Mineralwasser in den Teig und rühre nochmal um.
  4. Schon erschöpft vom stundenlangen Kochen? Gönn‘ Dir mal eine Ruhepause von 15 Minuten. (Übrigens freut sich der Teig auch darüber, da so das Mehl noch quellen kann.)
  5. Erhitze etwas Öl in einer Pfanne (hier gilt das Gleiche wie beim Rührei, hitzebeständiges Öl bitte!) und hau‘ den Teig rein! Aber bitte nicht alles auf einmal.
  6. Noch einmal wenden und Dein erster Pfannkuchen ist fertig. Hier trennt sich übrigens die Spreu vom Weizen (Badummtss!)der Pfannkuchenbäcker. Brauchst Du noch einen Pfannenwender oder wirfst du den Pfannkuchen schon aus der Pfanne in die Luft?
  7. Nuss-Nugat-Creme rauf, einrollen und genießen! Guten Appetit!

Unsere Rezepte sind übrigens für je zwei Minimalisten gedacht oder einen sehr hungrigen Magen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.