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Kultur & Zeugs

Frucht des Monats: Löwenzahn

Löwenzahn? Das ist doch keine Frucht? Stimmt, es ist eines der bekanntesten Wildkräuter. Da wir uns diesen Monat aber im Kaninchenbau befinden, wollten wir euch dieses oft unterschätzte Kraut nicht vorenthalten. Denn Kaninchen schmeckt er auf jeden Fall auch!
Viele halten von Löwenzahn nichts: Er verbreitet sich durch seine fliegenden Samenschirme schnell und weitflächig, die Wurzeln sind so lang, dass es schwierig ist die Pflanzen nachhaltig zu entfernen und einen Schönheitswettbewerb gewinnt die Blüte auch nicht gerade. Aber man darf dieses Kraut nicht unterschätzen! Der an Bitterstoffen reiche Löwenzahn ist ein anerkanntes Heilkraut und hilft gegen Leber-, Gallenbeschwerden und Verdauungsbeschwerden. Auch gegen Gelenk- und Muskelbeschwerden sowie bei Rheuma kommt das Heilkraut zum Einsatz. Löwenzahn-Tee hilft auch bei Diabetes. Doch auch in der Küche lassen sich mit Löwenzahn viele leckere Gerichte zubereiten – Wildkräutersalate, Kräutergelee, Tee und leckeres Kräuterpesto.

Steckbrief:
Name: Löwenzahn, Kuhblume, Pusteblume
Herkunft: Nordhalbinsel, vermutlich aus Zentralasien
Aussehen: Das Kraut erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 45 cm; hell- bis dunkelgrüne Blätter, eine gelbe Blüte
Verwendung: Als Küchenkraut, Tee und Heilpflanze zur Linderung von rheumatischen Beschwerden und Magen-, Leber-, Gallenbeschwerden
Besonderheiten: Die gesamte Pflanze, also Wurzel, Blüte und Blätter können unterschiedlich verwendet werden
Preisklasse: Löwenzahn kann auf nährstoffreichem Boden einfach selbst ausgesät werden, getrocknete Löwenzahnblätter kosten zwischen 2 und 5 Euro pro 100 Gramm

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