Der Schlaflose multipliziert die Ereignisse

Es ist 2 Uhr nachts und man dreht sich im Bett um und bekommt kein Auge zu – obwohl der Tag so voll gepackt war mit Ereignissen und Stress. Wer kennt dieses schreckliche Phänomen nicht, nachts an die Decke zu starren und zu hoffen, dass man endlich einschläft, da der morgige Tag erneut ansteht und man fit sein möchte? Doch meist klappt das nicht sofort mit dem einschlafen und was geschieht? Man langweilt sich zu Tode. Hierzu gibt es 4 Tipps, die dich schneller einschlafen lassen.

1. Lesen

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Nichts geht über eine gute Lektüre und seine fabelhafte Geschichte dahinter. Wenn man liest, strengt man sich beim Denken an und das verleiht den Leser dazu schneller müde zu werden.

Das Lesen an sich ist keine Anstrengung – sondern die Dinge, die wir während dem Lesen aufnehmen und uns ebenso eine Meinung zum Buch und seine Handlungsstränge bilden. Unsere Gedanken und unsere Fantasie spielt verrückt wenn das Buch eine packende Geschichte erzählt und dadurch werden wir auch schneller in den Schlaf gezogen, da wir diese Geschichte vor uns hinträumen und im Kopf visuelle Bilder entstehen, oder Konversationen mit Menschen hervorgerufen werden, die man niemals so führen würde (aufgrund entstandene Dialoge im Buch). Deswegen sind Bücher eine gute Option für Nachteulen: Man bildet sich weiter, erweitert seinen Horizont und es verhindert schlaflose Nächte.

2. Schreiben

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Das Schreiben ist eine gute Hilfe, um Ereignisse oder Probleme zu verarbeiten. Man schreibt alles runter wie eine Art Tagebuch und fühlt sich danach etwas befreit von den schweren Ketten, an denen wir im Alltag gefesselt sind. Diese Ketten können einfache Stresssituationen sein, wie Lerndruck bei Schüler und Studenten, Überstunden im Job oder Beziehungskrise bei Paare. Durch das Schreiben erkennt man die Probleme, mit denen man zu kämpfen hat und kann sich Lösungsvorschläge ausdenken oder diese auch aufschreiben,  damit keinem mehr den Schlaf geraubt wird. Neben dieser Befreiung kann das Schreiben auch zur Kreativität dienen. Man denkt sich Geschichten aus und schreibt dadurch individuelle Texte, die für einen selbst eine relevante Bedeutung haben. Dadurch hat man sich beim Ausdenken ebenso gedanklich angestrengt und die Müdigkeit kommt angelaufen ohne sie gerufen zu haben.

3. Musik Hören

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Wie man weiß ist Musik Balsam für die Seele und Erholung für den Geist. Größtenteils beschäftigt man sich immer mit dem Genre, der einem am Besten gefällt, sei es beispielsweise Hip-Hop, Indie oder House Musik. Es ist auch selbstverständlich die Musik zu hören, die einem persönlich anspricht und für die man Feuer und Flamme ist. Doch habt ihr mal versucht klassische Musik zu hören? Es gibt nichts Schöneres als mit klassische Musik einzuschlafen. Doch es bedeutet nicht, dass klassische Musik langweilig oder trist ist. Im Gegenteil: Man schaltet völlig seine Gedanken aus und der Kopf ist frei und gelöst vom alltäglichen Stress. Man denkt an gar nichts und der Körper entspannt sich auf höchstem Niveau. Mit Bach, Mozart, Vivaldi oder Beethoven macht man alles richtig. Eine weitere Möglichkeit die ebenso gut zum Einschlafen dient wären Sounds von ASMR. Dies kann man beispielsweise auf Spotify finden. Es werden Geräusche nachgemacht – sei es Papier zu schneiden oder den Kopfkissen zu schütteln – die ebenso zum entspannen dienen sollen. Auch gibt es natürliche Geräusche, wie zum Beispiel das Rauschen des Meeres oder ein heftiger Regenschauer, die ebenso eine Ruhe und Entspannung im Menschen hervorbringen.

4. Autogenes Training

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Wenn es mit Musik, lesen und schreiben nicht geklappt hat gibt es immer noch das autogene Training, das gezielt für die Beseitigung von Schlafproblemen dient. Autogenes Training (Begriff kommt aus dem griechischen „autos“ selbst, „genos“ erzeugen) ist ein Entspannungsverfahren, bei dem man selbstständig und in kurzer Zeit zur Ruhe und in eine Tiefenentspannung gelangt. Für Anfänger gibt es eine Ruhe-, eine Schwere-, eine Wärme-, und eine Atemübung. Für Fortgeschrittene gibt es dann eine Erweiterung in den Übungen, die speziell für Kopf, Bauch und Herz ausgedacht sind. Das Beste an diesem Entspannungsverfahren ist, dass man es im Liegen machen kann. Auch kann man autogenes Training im Alltag anwenden, denn man kann es ebenso im Sitzen üben. Durch das Training bekommt man eine innere Ruhe und Ausgeglichenheit, es hilft gezielt in Stresssituationen, es steigert die Konzentration und man fühlt sich allgemein einfach entspannter. Es gibt CDs und Hörbücher zu diesem Verfahren. Außerdem gibt es auch auf Youtube viele Videos zum Training.

Wenn all das nichts bringt hilft nur eins: Schafe zählen. 1 Schaf, 2 Schafe, 3 Schafe….


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