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Kultur & Zeugs

Der Big Bang der koreanischen Popmusik – im wahrsten Sinne des Wortes!

K-Pop – Popmusik aus Korea – erfreut sich schon seit ein paar Jahren immer mehr Beliebtheit. Namen wie SHINee, Black Pink oder Exo gehören nicht mehr zu dem Vokabular einer kleinen Nischengruppe von Musikliebhaber. Und selbst Menschen, die sich nicht mit asiatischer Popkultur auseinandersetzen, werden eventuell schon einmal von BTS gehört haben, der zurzeit wohl bekanntesten und erfolgsreichten koreanischen Boygroup weltweit. Hier nun aber zu einer Boygroup, die als die Könige des K-Pop gelten und das Phänomen K-Pop erst so richtig in die Welt getragen haben: BIGBANG.

Doch wieso gehört nun diese Boygroup zu unserem aktuellen Titelthema – „Aufgetaut“? Nun, das hat eigentlich zwei Gründe: Zum einem war wohl ein Motto des Mini-Albums Alive das Auftauen – so könnte man wenigstens die dazugehörigen Promotionfotos interpretieren, die die fünf Jungs vereist und mit weißem Frost überzogen zeigt und wie sie nach und nach aus der Starre erwachen. Und da dieses Mini-Album auch Teil der koreanischen Welle war, die BIGBANG in die große weiter Welt hinaustrug, ist es definitiv nennenswert – auch wenn es in den Songs eigentlich nicht ums Auftauen geht.

Zum anderen befinde ich mich als BIGBANG-Fan, wie viele andere Fangirls auch, in einer BIGBANG-Winterstarre. Zurzeit ist es sehr ruhig um die Musikgruppe – zwar aus gutem Grund, aber es schmerzt doch sehr, sich mit alten Videos auf YouTube zufrieden geben zu müssen, und kein neues Album zu haben, dem man entgegen fiebern kann. Während andere Idolgroups auf Tour gehen und im amerikanischen Fernsehen zu sehen sind, sitze ich in meinem stillen Kämmerlein, höre mir meine Lieblings-BIGBANG-Songs an und taue sehr langsam aus der Winterstarre auf – denn 2019 ist ein wichtiges Jahr für uns BIGBANG-Fans. Wieso? Nun, da nutze ich doch mal die Gelegenheit, diese Frage zu beantworten, und gebe euch einen kleinen Einblick in meine BIGBANG-Enzyklopädie, die teilweise ein bisschen viel Speicherplatz in meinem Kopf einnimmt.

Generell ist erstmal zu sagen, dass der musikalische Trend K-Pop nicht erst vor kurzem begann; vielmehr schwappt die koreanische Welle bereits seit einigen Jahren immer mehr zu uns nach Europa und auch nach Amerika. Und spätestens mit dem Megahit Gangnam Style von Psy, der 2012 weltweit zu einem riesigen Hit wurde, ist auch die koreanische Popmusik bei uns angekommen. Zu diesem Zeitpunkt veröffentliche auch eine weitere Boygroup gerade eine Mini-Album, das ebenfalls dazu beitrug, die koreanische Popkultur im Westen bekannter zu machen (und unter anderem auch mich auf die K-Pop-Spur brachte) – und diese Gruppe war BIGBANG.

Wer ist BIGBANG?

Die Gruppe selbst besteht aus fünf Mitgliedern*:

  •   Kwon Ji-yong (G-Dragon) ist der Kopf der Gruppe und einer der zwei Rapper. Er ist zudem Verfasser der meisten Lieder von BIGBANG und schreibt auch fast jeden seiner eigenen Songs selbst – auch für seine Kollegen hat er schon die ein oder anderen Lyrics geschrieben; dazu kommen Kooperationen mit weiteren Musikern, wie beispielwiese der Sängerin IU oder Missy Elliott. G-Dragon ist besonders für seinen Modegeschmack bekannt. Damit schaffte er es sogar die Aufmerksamkeit von Karl Lagerfeld auf sich zu ziehen und auch an Kampagnen der Marke Chanel mitzuwirken. Zudem startete er selbst eine Modemarke.
  • Choi Seung-hyun (T.O.P) ist das älteste Mitglied und der zweite Rapper der Boygroup. Seine Solosongs wurden größtenteils von ihm selbst geschrieben – davon gibt es in den BIGBANG Alben und Mini-Alben ein paar, T.O.P hat jedoch noch nicht selbst ein Album herausgebracht. Man mag es vielleicht auf den ersten Blick nicht vermuten, doch T.O.P hat großes Interesse an Kunst. Zudem arbeitete er auch 2010 mit G-Dragon an einem gemeinsamen Mini-Album, wofür er ebenfalls an den Songtexten mitschrieb. Auch im Filmgeschäft war T.O.P tätig, übernahm er Rollen in K-Dramen (Korean Drama, koreanische Fernsehserien), aber auch dem ein oder anderen Film. So spielte er beispielsweise in der Serie Iris einen mysteriösen Attentäter, ebenso im dazugehörigen gleichnamigen Film. Hierfür arbeitet er sogar mit G-Dragon und Taeyang an einer Singe für den Soundtrack.
  • Dong Young-bae (Taeyang) ist einer der drei Vocals der Gruppe. Er erarbeitete auch viele der Tanzchoreografien mit und ist der beste Tänzer der Gruppe. Er und G-Dragon begannen bereits im frühen Teenageralter ihr Training unter YG Entertainment – eigentlich hieß es erst, sie würden als Duo durchstarten, doch dann wurde daraus eine Idolgroup, eine Boygroup. Auch er hat bereits als Solokünstler mehrere Alben herausgebracht. Außerdem heißt es, dass er sich viel mit den Tanzchoreografien der Gruppe auseinandersetzt und auch sonst ziemlich fit ist.
  • Kang Dae-sung (Daesung) ist das Gruppenmitglied mit dem wärmsten Lächeln. Er ist wie Taeyang ein Vocal. Neben seiner Muttersprache Koreanisch ist sein Japanisch ebenfalls sehr gut. Die meisten seiner Songs, die er in seiner Solozeit herausbrachte sind tatsächlich auf Japanisch, dazu kommen vier japanische Alben. Auch er war lange als Host bei verschiedenen Unterhaltungsserien im Fernsehen zu sehen.
  • Das Nesthäkchen der Gruppe ist Lee Seung-hyun (Seungri), auch er ist ein Vocal der Gruppe. Er gilt zudem als Witzbold, der auch gerne persönliche Anekdoten über die vier anderen Jungs preisgibt – mehr oder weniger wahr, aber alles natürlich nicht böse gemeint! Zudem ist er wohl von allen Gruppenmitgliedern der größte Geschäftsmann. Er hat seine Finger in vielen verschiedenen Projekten, spricht aber auch ein paar zusätzliche Sprachen ziemlich gut, wie zum Beispiel Japanisch und Chinesisch. Außerdem war er auch Teil einer chinesischen Castingshow und hat schon bei TV-Serien und auch Filmen mitgewirkt – 2009 stand er im Film Nineteen sogar gemeinsam mit T.O.P vor der Kamera.

BIGBANGs Musikstil variiert immer wieder, auch wenn sie unter dem übergeordneten Label K-Pop stehen. Viele ihrer Songs sind tatsächlich Popmusik, aber auch Genre wie R&B, Electronic und Dance kommen immer wieder vor. Für Idolgroups in Korea nicht ungewöhnlich ist auch die Tatsache, dass die Gruppe nicht nur aus Sängern besteht, sondern auch zwei Rapper dabei sind, denn in vielen Song wird nicht nur gesungen, es gibt auch Rappassagen – tatsächlich findet sich aber auch die ein oder andere Rock-Nummer in ihrem Sortiment. Manche Songs sind etwas schneller, andere langsam und gefühlvoll. Themen sind häufig Beziehungen in ihren vielen Varianten, egal ob als klassische Liebeserklärung, traurig oder hoffungsvoll, nachdenklich oder verzweifelt. Dazu kommen auch Partysongs, die mit ihren schnellen Beats auch in Clubs gern gesehen werden. Viele K-Pop-Gruppen halten sich nicht durchgängig in nur einem Musikgenre auf, wie wir es von den meisten Musikgruppen aus den USA oder Europa kennen, sondern auch in verschiedene Musikkategorien zu finden – mal Hip-Hop, R’n’B, Pop, Rock oder Electronic.

Wie alles begann

Zu dem Zeitpunkt, als die ebengenannte Mini-Album Alive 2012 erschien, existierte BIGBANG schon seit sechs Jahren – neu waren sie im Musikbusiness also freilich nicht. Ihr Debüt hatte die Gruppe 2006 unter dem Label YG Entertainment. Vor ebendiesem Debut mussten sich die Jungs erstmal mit hartem Training auf ihr Sein als Boygroup vorbereiten. Es entstand sogar eine Dokumentation, die das alltägliche Training und Leben (denn sie wohnten gemeinsam in einer Wohnung) aufzeichnete. Damals war sogar noch ein sechster Junge dabei, denn die finale Auswahl, wer nun in die neu entstehende Gruppe kommen sollte, stand nicht von Anfang an fest. Schlussendlich blieben Ji-yong, Seung-hyun, Young-bae, Dae-sung und Seungri übrig – und der Rest ist Geschichte. Die Dokumentation kann man heute noch im Internet finden. Seungri, der ja der Jüngste der Gruppe ist, war damals gerade mal ein Teenager und nicht mal volljährig – das führt unter anderem dazu, dass er an einem Bierwerbespot, an den BIGBANG beteiligt war, nicht zu sehen war. Und da das Alter in Korea eine wichtige Rolle spielt, da man seinen Älteren viel Respekt entgegenbringt, wird er immer wieder etwas aufgezogen – allerdings nicht im bösen Sinne.

Heute gelten sie als die Könige des K-Pop, als Wegbereiter für die Gruppen, die nach ihnen kamen und setzten Rekorde. Sie sind wohl die erfolgreichste K-Pop-Gruppe überhaupt.

Und was machen sie sonst so?

Im koreanischen Fernsehen gibt es sehr viele Unterhaltungssendungen, die hier in Deutschland fast schon undenkbar wären. Natürlich spielt hier auch eine Rolle, dass Boygroups generell in Südkorea Teil eines großen Unterhaltungssektors sind und diese Fernsehauftritte werden, um den Fans etwas zu bieten. Es gibt einfach auch mehr Musikgruppen als in Deutschland, verschiedene Labels, die ihre Musikgruppen auch populär machen wollen – da können wir hierzulande echt nicht mithalten.
Es gibt natürlich klassische Unterhaltungssendungen wie Interviews und Talkshows, wo die Gruppen oft auch kleine Auftritte geben. Allerdings gibt es auch Sendeformate, die wir wohl als etwas albern betiteln würden – allerdings haben wir das Dschungel-Camp, also sollten wir nicht mit Steinen werfen… Ein Beispiel für eine solche variety show ist die TV-Serie Running Man. Hierbei müssen in Teams kleinere Spiele und Aufgaben gemeistert werden, um ein Rennen zu gewinnen – die Moderatoren machen dabei auch mit. BIGBANG hat in all ihren Jahren ebenfalls bei solchen Shows mitgemacht, unter anderem Running Man, Weekly Idol und Happy Together. Dabei wird auch immer wieder etwas aus dem Nähkästchen geplaudert.

K-Dramas sind Serien, die meistens eine längere Geschichte in einstündigen Folgen erzählt. Dabei ist die Ausgangssituation zunächst noch überschaubar, doch oft tendiert es im Laufe der Zeit dazu, sehr dramatisch zu werden. Diese Dramen sind in Korea äußerst beliebt und auch hier im Westen wächst die Fangemeinde stätig. Die fünf Jungs von BIGBANG nutzen die Popularität einiger Dramen, um aus ihnen kleine Parodien zu machen – ein bisschen überspitzte Handlung, ein bisschen Wortwitz und Schnutenzieherei. Da in den Serien allerdings auch immer eine weibliche Hauptrolle zu vergeben war, alle Mitglieder jedoch männlich sind, steigerte das natürlich ziemlich den Humorfaktor – vor allem wenn es um Kussszenen geht. Ein gutes Beispiel hierfür ist ihre Parodie-Version des erfolgreichen Dramas Secret Garden. Selbst wenn man die Originalserie nicht kennt, ist die BIGBANG-Fassung äußerst unterhaltsam!

Für koreanische Musikgruppen ist es auch nicht ungewöhnlich, Alben oder EPs und Singles auf Japanisch aufzunehmen, wenn der Erfolg ein gewissen Maß erreicht hat. Die K-Pop-Fanbase auf der benachbarten Insel ist ziemlich groß. BIGBANG brachte beispielsweise auch Alben auf Japanisch auf und schrieb auch bekannte Songs in die andere Sprache um. Tatsächlich wurden auch Songs auf Englisch aufgenommen. Insgesamt entstanden seit 2006 unter anderem acht Studio Alben, acht EPs und über 150 Songs. Dazu kommen natürlich noch Kooperationen mit anderen Künstlern, Songs, die nur von beispielsweise zwei BIGBANG-Mitgliedern gemeinsam aufgenommen wurde und nicht zu vergessen die jeweiligen Alben und Songs, die die fünf Jungs in ihrer Solo-Zeit selbst veröffentlichten.

BIGBANG als Gruppe ist sehr erfolgreich, doch auch solo sind die Jungs keinesfalls untätig. Während ihrer mittlerweile 13-jährigen Existenz legte die Boygroup immer wieder Pausen ein, in welchen sie auch jeweiligen eigenen Projekten nachgingen. G-Dragon, Taeyang und Daesung verfolgten ihre Solokarriere weiter, gaben Konzerte, tourten und veröffentlichten eigene Alben. Seungri ist außerhalb des Musikbusiness in einigen Geschäften involviert, unter anderem einer Restaurant-Kette. Und auch er geht zur Zeit seiner Solokarriere nach und veröffentlichte sein erstes eigene Album.
BIGBANG tourte mehrmals durch Korea und andere asiatische Länder, wie Japan und Singapur, aber auch in den USA und Australien. Zusätzlich performte die Boygroup auch gemeinsam mit anderen Gruppen und Artists ihres Plattenlabels YG Entertainment auf speziellen YG Family-Konzerten. Die Gruppe wurde mehrmals ausgezeichnet und gilt als wohl eine der erfolgreichsten Boygroups überhaupt. Des Weiteren unterstützen einige der BIGBANG-Jungs auch Projekte für den guten Zweck und spendeten so beispielsweise für sauberes Wasser in Südostasien oder auch an Krankenhäuser.
Seit nunmehr fast zwei Jahren ist es jedoch recht ruhig um BIGBANG geworden, denn: die Gruppe hat wieder eine längere Pause eingelegt. Diesmal allerdings nicht, um auf Solotouren zu gehen – leider. Vielmehr hat es dieses Mal einen sehr unmusikalischen, aber doch auch kulturellen und gesellschaftlichen Grund: die Wehrpflicht.

Militärzeit

In Südkorea besteht – anders als in Deutschland – die Wehrpflicht für Männer. Die kann zwischen 20 und 28 Monaten variieren, je nachdem ob man beispielsweise in der Marine oder Luftwaffe ist. Das Einberufungsalter liegt zwischen 20 und 30 Jahren. Für Frauen gilt die Wehrpflicht nicht, aber zum Militär können sie auch freiwillig.

Für viele koreanischen Boygroups kommt also früher oder später der Moment, in dem sie sich von ihrer gewohnten Umgebung verabschieden und ihre Militärzeit absolvieren müssen. Manche Gruppen lösen sich dadurch auf, während andere auch weitermachen, wenn eines ihrer Mitglieder abwesend ist – oder sie verlassen das Rampenlicht gemeinsam und absolvieren ihre Wehrpflicht gleichzeitig.
Vier BIGBANG-Mitglieder sind zurzeit noch in ihrer Militärzeit. Sie hatten es soweit wie möglich hinausgezögert, denn T.O.P, der 2017 als erstes seinen Dienst antrat, war bereits 29. Die restlichen vier Gruppenmitglieder tourten im selben Jahr noch mit ein paar Konzerten, die sie ohne den Rapper hielten. G-Dragon verabschiedete sich im Februar 2018 zum Wehrdienst, Taeyang und Daesung folgten im März desselben Jahres. Alle vier beenden im Laufe des Jahres ihre Militärzeit. T.O.P wird wohl im Sommer zurückkehren, die drei andern Jungs folgen gegen Ende 2019. Aktuelle bleibt also nun nur noch Seungri übrig. Wann genau er seine Militärzeit startet steht noch nicht fest, doch in der Zwischenzeit ist er keinesfalls untätig gewesen: Er brachte sein erstes Solo Album heraus und tourte mit Konzerten unter anderem durch Südkorea, Japan und Hongkong. Doch auch für ihn wird die Zeit knapp, die Wehrpflicht reicht schließlich bis zum 30. Lebensjahr, das ist nicht mehr lange hin.

Comeback?

Für BIGBANG-Fans ist 2019 also definitiv ein gutes Jahr: vier Gruppenmitglieder kommen aus ihrer Militärzeit zurück – kann man da auf ein baldiges Comeback der Boygroup hoffen? Als die Gruppe sich im März 2018 mit dem Song Flower Road von ihren Fans verabschiedete, wurde die Angst vor einem Ende von BIGBANG erstmal besänftigt – es ist also kein Lebewohl für immer. Doch zwei Jahre sind eine lange Zeit und auch ist nicht sicher, ob alle Mitglieder weiter im Rampenlicht stehen wollen. Jedoch – wenn ich das als BIGBANG-Fan so sagen darf – die Vorfreude ist groß und die meisten werden einfach nur erleichtert sein, ihre Jungs wieder daheim zu wissen. 2019 hat zwar erst begonnen, aber dennoch hat das Jahresende etwas zu bieten, auf das man sich freuen kann! In diesem Sinne: Bis Bald BIGBANG!

Und hier noch eine kleine Fußnote:

Was man bei K-Pop nicht vergessen darf
Boygroups und Girlgroups, die häufig auch als Idolgroups bezeichnet werden, sind in Südkorea überaus beliebt. Es gibt Aberdutzende und es entstehen auch immer wieder neue dazu. Die Musiklabels, bei denen diese Gruppen unter Vertrag stehen, stellen viele Idolgroups selbst zusammen. Viele Sängerinnen und Sänger beginnen zunächst als Trainees bei einem Plattenlabel, andere werden auf der Straße wegen ihrem Aussehen angeworben und gefragt, ob sie Trainees werden wollen. Und dann gibt es auch noch Shows, vergleichbar vielleicht The Voice oder DSDS, bei denen junge Talente die Möglichkeit haben, entdeckt zu werden und Teil einer Idolgroup zu werden. Doch nicht alles in der K-Pop-Industrie ist rosarot. Es gab schon häufig Kritik: Viele Gruppen stehen unter sehr viel Druck – Ihr Aussehen und Gewicht muss perfekt sein, sie müssen viel und hart trainieren und müssen zudem viele Shows und Konzerte meistern. Es ist schon häufiger vorgekommen, dass Leute vor Erschöpfung auf der Bühne zusammengebrochen sind. Auch Essstörungen, Nervenzusammenbrüche, aber auch Suizid sind Teil der dunklen Seite der koreanischen Musikindustrie.

*In Korea werden die Nachnamen vor dem Vornamen genannt. Dies wurde auch in diesem Text umgesetzt. Die jeweiligen Künstlernamen stehen in Klammern.

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